Höhen und Tiefen in Le Castellet

Auf dem malerischen Circuit Paul Ricard stand vom 6. bis 8. Juni die zweite Runde des Porsche Sports Cup Suisse sowie der Porsche GT3 Cup Challenge an. Bei einem Sprint- und einem Endurance-Rennen erlebte die Mannschaft von FACH AUTO TECH ein spannendes Wochenende mit Höhen und Tiefen.

Den Anfang in Le Castellet machte der Sprint. Vor allem Carlo Lusser kam dort im Rahmen der GT3 Cup Challenge gut zurecht und kämpfte sich mit einer starken Performance im Verlauf von Startplatz acht zeitweise bis auf Rang zwei nach vorn. Doch in der letzten Runde machte eine Kollision die mögliche Top-3-Platzierung noch zunichte und Lusser fiel auf Rang elf zurück. Direkt dahinter überquerte Teamkollege Peter Hegglin die Ziellinie. Auch er wurde in der letzten Runde noch in eine Kollision verwickelt und verlor dadurch einige Positionen. Ernst Inderbitzin blieb vom Pech seiner Teamkollegen verschont. Er machte Platz um Platz gut und schob sich von Rang 21 auf Position 15 nach vorn.

 

 

Auch auf der Langstrecke wollte die Pechsträhne nicht abreissen: Mit den Plätzen sechs und 13 zeigten Lusser und Hegglin im Qualifying zwar, dass sie mit den Schnellsten mithalten können, doch am Ende standen im Rennen nur zwei Ausfälle zu Buche. Lusser musste seinen Porsche #44 aufgrund von Getriebeproblemen frühzeitig abstellen. Hegglin wurde erneut in eine unverschuldete Kollision verwickelt und schied ebenfalls aus. Umso ärgerlicher für den Porsche-Piloten, da er bis dahin aussichtsreich in den Top-8 lag.

Im Cayman Cup vertrat Marcel Wagner erneut die Farben der Schwyzer in der 3c-Kategorie. Mit einer überzeugenden Performance sicherte er sich im Qualifying Rang vier. Im 24 Teilnehmer starken Feld entbrannte ein hartes Rennen, in dem der Wagner knapp das Podium verpasste. Als Fünfter ins Ziel gekommen, rückte er aufgrund einer Strafe eines Konkurrenten nachträglich auf Position vier auf.

 

 

Das Highlight des Wochenendes war für ihn aber das anschliessende Langstreckenrennen. Auch dort bewies Wagner sein Können: Erneut ging er von Platz vier in den Lauf und schnappte sich bereits in der ersten Runde Rang zwei. Diese Position behauptete er bis zum Schluss souverän und durfte damit seinen dritten Podestplatz in dieser Saison feiern.

Weiter geht es für FACH AUTO TECH im Rahmen des Porsche Sports Cup Suisse vom 5. bis 7. Juli. Dann steht im italienischen Imola erneut ein Sprint- und ein Langstreckenlauf an.

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