Grosse Hoffnungen, kleine Ausbeute

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei – für FACH AUTO TECH traf dies am dritten Rennwochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland jedoch nicht zu. Trotz guter Pace in beiden Läufen blieben die erhofften Podestplätze aus.

„Das Wochenende hatte es in sich. Unsere Jungs sind mit viel Motivation angereist und hatten sich natürlich viel erhofft. Umso enttäuschender ist es da, dass wir nicht mehr herausholen konnten“, resümiert Teamchef Alex Fach. „Doch es gab auch Positives in Spielberg. Zum Beispiel die Rückkehr der Fans, was wirklich gutgetan hat. Es war schön, wieder Menschen auf den Tribünen zu sehen.“

Beflügelt von 3.000 Zuschauern vor Ort glänzte Lokalmatador Christopher Zöchling mit grossem Kampfgeist. Der Österreicher lieferte sich enge Rad-an-Rad-Duelle und sorgte damit für spannende Szenen im ersten der beiden Läufe. Am Ende stand für den 33-Jährigen der siebte Platz zu Buche.

Auch in Lauf zwei, der am Sonntag ausgetragen wurde, war Zöchling auf dem Weg zu einem weiteren Top-10-Ergebnis. Weil er jedoch von einem Kontrahenten touchiert wurde, kam es zum Dreher. „Das war echt bitter“, gesteht der gebürtige Leobener. „Ich stand schon zwei Mal in dieser Saison auf dem Podium und da möchte ich wieder hin. Die Kollision zum Schluss hat da nicht geholfen. Das Ganze war besonders ärgerlich, da sich das Auto besser anfühlte als noch am Vortag.“

Ein gutes Gefühl am Steuer des 510 PS starken Porsche 911 GT3 Cup hatte auch Sandro Kaibach. Doch trotz starker Pace hatte der 23-Jährige mit einem anderen Problem zu kämpfen: „Es ist hier wirklich nicht einfach zu überholen, denn ausserhalb der Ideallinie verlieren die Reifen schnell an Haftung“, so Kaibach, der als 13. in die Punkte fuhr.

Als dritter FACH AUTO TECH-Pilot kämpfte Christof Langer in Spielberg um Punkte. Im Fokus standen hierbei unter anderem seine Zweikämpfe gegen Ahmad Alshehab. „Auf der Strecke habe ich wieder jede Minute genossen und freue mich nun schon auf nächstes Rennwochenende“, so der Amateurpilot.

Lange warten müssen Christof Langer und seine Teamkollegen darauf nicht. Nur eine Woche nach dem Gastspiel auf dem Red Bull Ring stehen die nächsten Läufe im italienischen Monza auf dem Programm.

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