Aufholjagd auf dem Hungaroring

Ein Schweizer Feiertag, nur nicht in Ungarn: Beim vierten Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup auf dem Hungaroring ging es für FACH AUTO TECH darum, das Beste aus einer schwierigen Ausgangssituation zu machen. Und das gelang: Im Rennen, welches auf den Schweizer Nationalfeiertag am 1. August fiel, machten die Piloten der Mannschaft aus Sattel insgesamt 20 Positionen gut.

„Wir hatten uns an diesem Wochenende eigentlich mehr ausgerechnet, aber mit unserer Performance im Rennen können wir dennoch zufrieden sein“, so Alex Fach. „Auch im Qualifying haben wir einen Schritt nach vorn gemacht, lediglich die Tracklimits haben am Ende bessere Startplätze verhindert. Nichtsdestotrotz war der achte Rang von Christopher eine gute Ausgangsposition, von der aus sicher einiges drin gewesen wäre. Diesen Schwung müssen wir zu den nächsten Rennwochenenden mitnehmen.“

Den Schwung, den der Teamchef anspricht, hatte allen voran Marius Nakken: Nach gutem Start behielt der Norweger einen kühlen Kopf und suchte kontinuierlich den Weg in Richtung Punkteränge. Letztendlich kämpfte sich der 27-Jährige vom 22. auf den 15. Platz nach vorn. „Nach dem verkorksten Qualifying hatte ich einiges wiedergutzumachen. Da habe ich einfach keine freie Runde gefunden“, berichtet Nakken. „Auf dieser Strecke zu überholen, ist wirklich nicht einfach. Daher bin ich glücklich, am Ende sieben Plätze aufgeholt zu haben – auch wenn ich gern mehr als einen Punkt gesammelt hätte.“

Fabio Scherer tat es seinem Teamkollegen gleich. Er machte im Rennverlauf nicht nur insgesamt 13 Plätze gut, sondern fuhr auch die drittschnellste Rennrunde im Feld. Trotz schneller Pace und überzeugender Performance reichte es aber nicht für Punkte. Gestartet war der 22-Jährige nach einer Strafe von Position 30. „Meine Erwartungen an mich sind natürlich deutlich höher als Rang 17, aber mein Rennen war dennoch richtig gut,“ so der Engelberger. „Der Hungaroring ist eine der anspruchsvollsten Strecken im Kalender. Wir haben gezeigt, dass wir die Pace haben, vorn mitzumischen. Diese müssen wir an den verbleibenden Rennwochenenden in Resultate ummünzen.“

Für Christopher Zöchling war das Rennen vorbei, ehe es so richtig begonnen hatte. Vom aussichtsreichen achten Rang gestartet, machte der Österreicher direkt am Start zwei Plätze gut. Nur kurze Zeit später kollidierte der 33-Jährige jedoch mit einem Konkurrenten. Der daraufhin folgende Einschlag machte allen Hoffnungen auf ein Top-Resultat ein frühzeitiges Ende.

Der nächste Lauf lässt nicht lang auf sich warten: Vom 27. bis 29. August gastiert der Porsche Mobil 1 Supercup in Spa-Francorchamps.

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