Porsche Sports Cup Suisse: Zweimal Zweiter in Dijon

Zwei Sprintrennen, zwei Podestplätze: Auch auf dem Circuit Dijon-Prenois lächelte Jasin Ferati wieder auf dem Podium. Der Youngster sicherte sich bei der vierten Runde des Porsche Sports Cup Suisse in Frankreich zweimal Position zwei. Mit weiteren Top-10-Resultaten rundeten seine FACH AUTO TECH-Teamkollegen Alexander Schwarzer, Peter Hegglin, Jan Klingelnberg und Ernst Inderbitzin das starke Mannschaftsergebnis ab.

„Ein durchzogenes Wochenende“, resümiert Ramon Grüter. „Wir wurden am Samstag ein wenig vom Regen überrascht. Eigentlich hatten wir uns auf trockene Bedingungen eingestellt. Das ist auch der Grund, weshalb wir es nicht auf die Pole geschafft haben. In den Rennen war es hingegen trocken und wir haben immerhin gute Punkte geholt und alle Autos ins Ziel gebracht. Gegen Jürg Aeberhardt hatten wir dieses Mal aber einfach keine Chance.“

Auf dem ehemaligen Formel 1-Kurs im Burgund musste sich Ferati in zwei herausfordernden Läufen beweisen. Von Platz drei gestartet, machte der vom Porsche Motorsport Club Suisse und der Porsche Schweiz AG geförderte Pilot mächtig Druck auf die Spitze. Nach 18 Umläufen musste er sich trotz schnellster Rennrunde und nur 0,716 Sekunden Rückstand dennoch knapp geschlagen geben. „In Frankreich konnte ich meinen Doppelsieg von Franciacorta leider nicht wiederholen. Ich habe mich im Training zwar recht schnell mit der mir unbekannten, aber tollen Strecke angefreundet. Ich durfte trotzdem nicht zu viel riskieren. Da in der Endabrechnung jeder Punkt wichtig ist, wollte ich Fehler unbedingt vermeiden“, so der Winterthurer. Teamkollege Alexander Schwarzer war nicht minder schnell unterwegs und kämpfte sich von Startplatz acht auf Position vier nach vorn. Peter Hegglin folgte auf dem sechsten Rang.

Auch im zweiten Rennen bewies Ferati Kampfgeist. In der ersten Runde verlor der 18-Jährige zwar zunächst Startposition zwei, holte sich diese jedoch im siebten Umlauf wieder zurück. Diesen Platz liess er sich bis zum Fallen der Zielflagge dann nicht mehr nehmen. Alexander Schwarzer kam erneut als Vierter ins Ziel. Peter Hegglin verbesserte sich im Vergleich zum ersten Lauf um eine Position und überquerte die Ziellinie als Fünfter. Ernst Inderbitzin sicherte sich nach einem Ausfall im ersten Rennen den 14. Platz.

Nach vier von insgesamt sechs Rennwochenenden rangiert Ferati auf Platz zwei der Gesamtwertung, gefolgt von Teamkollege Schwarzer auf Rang drei. Die Chance, die Führung zurückzuerobern, hat der Porsche-Förderpilot vom 22. bis 24. September im italienischen Mugello.

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