Das war der Supercup 2022

Das letzte Rennen der Supercup-Saison ist gelaufen und FACH AUTO TECH – die Talentschmiede aus der Schweiz – kann auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Während Lorcan Hanafin seine erste Saison im internationalen Markenpokal als drittbester Rookie der Meisterschaft beendete, fiel Teamkollege Alexander Fach immer wieder mit starken Einzelergebnissen auf. Er krönte sein Premierenjahr mit einem Rookie-Podium in Monza. Neuzugang Jukka Honkavuori darf sich derweil über seine bisher erfolgreichste Saison im Porsche Mobil 1 Supercup freuen.

„Wir blicken zurück auf eine durchwachsene Saison. Das Team hat hier und da kleine Fehler gemacht, aus denen wir für das nächste Jahr lernen müssen“, fasst Teamchef Alex Fach das Jahr zusammen. „Unsere Fahrer müssen noch mehr Selbstvertrauen bekommen und es schaffen, die Zweikämpfe für sich zu entscheiden und nicht zu früh nachzugeben. Alles in allem hat uns die gemeinsame Reise 2022 noch enger zusammengeschweisst und wir sind mit dem Ausgang der letzten Rennen zufrieden. Da gab es noch mal ein paar Highlights wie die Aufholjagd von Jukka in Zandvoort oder die Vorstellung von Lorcan in Spa.“

Lorcan Hanafin gelang ein starker Einstand im Porsche Mobil 1 Supercup. Beim Debüt in Imola stellte der junge Brite sein Können im Regen unter Beweis und schuf mit Gesamtrang acht eine ordentliche Basis für die weiteren Aufgaben. Sein grösster Coup gelang ihm mit Rang sechs beim Heimspiel in Silverstone. In der Endabrechnung verfehlte er den zweiten Tabellenplatz unter den Rookies denkbar knapp.

Jukka Honkavuori gelangen gleich mehrere Top-10-Platzierungen, die teilweise von ärgerlichen Fehlern und Kollisionen überschattet wurden. Trotz allem endet auch für ihn die Saison zufriedenstellend. Zu den Stärken des Finnen zählte 2022 zweifelsohne die Kampfstärke, die ihm in den Rennen zahlreiche Punkte einbrachte.

Seine ersten Zähler im Supercup sammelte 2022 auch Alexander Fach. Für den Rookie aus Sattel war die Saison jedoch mit Höhen und Tiefen gespickt. Für Fach ging es vor allem darum, die Rennserie und die für ihn zum Grossteil neuen Strecken kennenzulernen. Vor allem beim Saisonfinale zeigte der 20-Jährige auf: Als Neunter holte er in Monza seine beste Startposition des Jahres. Diese verwandelte er im Rennen in eine Top-10-Platzierung, die zugleich Rang drei in der Rookie-Wertung bedeutete.

„In der kommenden Saison sind wir auf jeden Fall wieder beim Porsche Mobil 1 Supercup am Start. Mit welcher Fahrerkonstellation steht noch nicht fest, aber wir wissen eins: Wir werden ganz klar an den Zweikämpfen und an der Verbesserung des Selbstvertrauens der Fahrer arbeiten. Die Autos funktionieren, das wissen wir jetzt. Das Team arbeitet gut zusammen und nun heisst es, dies alles im nächsten Jahr auch noch sicher und erfolgreich abzurufen“, so der Ausblick von Alex Fach.

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